Stell dir vor du hast bald Geburtstag. Natürlich möchte man nicht einen langweiligen Kindergeburtstag sondern eine richtige Party feiern, mit guter Musik, kühlen Getränken, einer passenden Location und natürlich vielen Freunden und Gästen.
Während man früher mühselig jeden einzelnen Gast persönlich einladen musste, geht das dank Facebook mittlerweile mit wenigen Klicks. Der Vorteil an Facebook: die Gäste können direkt zu oder absagen, man kann ihnen leicht alle wichtigen Informationen mitteilen und sich mit ihnen austauschen. Doch allzu leichtsinnig sollte man mit dieser Möglichkeit nicht umgehen.
Es reicht nur ein falsch gesetzter Haken bei den Privatsphäre Einstellungen der Veranstaltung und aus einer coolen Geburtstagsparty wird eine teure Katastrophe. Plötzlich nehmen Menschen an der Party teil, die man überhaupt nicht kennt. Noch schlimmer wird es, wenn diese dann noch weitere Teilnehmer zu der Party einladen und so leicht in kurzer Zeit aus 50 Gästen 5.000 Teilnehmer werden.
Auch aktuell gibt es auf Facebook wieder eine solche Party. Opfer ist dieses Mal eine 13-Jährige aus Kaufering, die ihren Geburtstag am Kauferinger Baggersee feiern wollte.
Da die Veranstaltung öffentlich gestellt wurde, wurden aus unter 100 Teilnehmern innerhalb weniger Stunden mehr als 5.000 Zusagen und fast 100.000 Einladungen. Die junge Veranstalterin versuchte zwar die Party mit einem Post zu beenden – ohne Erfolg.
Das Phänomen „Facebook-Party“ ist mittlerweile bekannt und wie einige Beispiele aus den Medien zeigen auch nicht allzu selten. Bekanntestes Beispiel ist wohl die „Facebook-Party“ von Thessa in Hamburg. Damals kamen zwar „nur“ 1600 Gäste – die Hamburger Polizei war trotzdem den ganzen Abend lang beschäftigt.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Party der 14-Jährigen aus Kaufering nicht so endet wie die von Thessa.
Kommentare
Sie wollte es selbst so und jetzt tut sie nur so ..
sie hat sogar noch selbst geschrieben dass es IHRE party sei und IHR Geburtstag und dass sie alle mal am ..... lecken können ...
und nicht, dass sie es gemacht hat...
sieht man doch an der beschreibung